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Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne in Moskau und Warschau - Verluste in Budapest

16.01.20

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - In Osteuropa haben die wichtigsten Aktienmärkte am Donnerstag zumeist zugelegt. Bestimmendes Thema blieb das Teilabkommen im Handelskonflikt zwischen den USA und China, das am Mittwoch unterzeichnet worden war. Da US-Zölle auf chinesische Produkte vorerst bestehen bleiben, ist fraglich, wie viel das Abkommen tatsächlich ändert und ob weitere Einigungen erfolgen.

Der Warschauer Wig-30 stieg um 0,39 Prozent auf 2505,17 Punkte. Der breiter gefasste Wig gewann 0,50 Prozent auf 58 962,37 Punkte.

Wie das polnische Statistikamt mitteilte, waren die Exporte im Vorjahr von Januar bis November um 4,8 Prozent gestiegen. Die Importe legten um 2,3 Prozent zu.

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Mit deutlichen Aufschlägen schlossen die Anteilscheine des Mobilfunkanbieters Orange Polska, die um gut 5 Prozent in die Höhe schnellten. Ebenfalls klar im Plus zeigten sich die Aktien von Play Comm und der Bank Zachodni.

Auf der schwächeren Seite der Kurstafel ging es für die Titel des Bergbaukonzerns Jastrzebska Spolka um rund 2 Prozent nach unten. Der Kurs von Dino Pols hatte zuletzt recht stark geschwankt und gab nun um knapp 2 Prozent nach.

Der PX bewegte sich mit plus 0,02 Prozent auf 1133,26 Punkte kaum vom Fleck. Bei den Einzelwerten führte die Prager Notierung der Vienna Insurance Group den tschechische Leitindex mit einem Aufschlag von 1,24 Prozent an. Dahinter folgten die Anteilscheine des Senderbetreibers CETV und des Spirituosenkonzerns Stock.

Der Bux aber fiel um 0,48 Prozent auf 44 350,39 Zähler. Die Schwergewichte im ungarischen Leitindex gingen überwiegend mit Kursverlusten aus dem Handel. Für die Anteilscheine des Ölkonzerns Mol ging es leicht abwärts, die Papiere der OTP Bank verloren 0,55 Prozent und die ungarische Notierung des Pharmakonzerns Richter büßte 0,92 Prozent ein.

Für den Moskauer RTSI-Index wiederum ging es um 0,65 Prozent auf 1612,72 Punkte nach oben. Nur einen Tag nach dem überraschenden Rücktritt der russischen Regierung ist Wirtschaftsexperte Michail Mischustin zum neuen Ministerpräsidenten ernannt worden./rai/APA/la/jha/


                                                                                                                        

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