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Pressestimme: 'Berliner Morgenpost' zu Autorennen

16.05.19

BERLIN (dpa-AFX) - "Berliner Morgenpost" zu Autorennen:

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"Wer Autorennen in der Stadt fährt und andere gefährdet, hat auf lange Zeit sein Recht verwirkt, ein Auto führen zu dürfen. Es ist also völlig richtig, wenn die Justiz ihren Kampf gegen Raser verstärkt. Der typische Raser ist zwischen 20 und 30 Jahren alt, männlich und fährt gern Luxuswagen, die ihm laut Statistik in 90 Prozent der Fälle nicht gehören. Das ist eine in vielerlei Hinsicht problematische Konstellation. Was kann man also tun? Den Strafrahmen konsequent ausnutzen zum Beispiel. Seit Autorennen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat gewertet werden, ist das Schwert der Justiz um einiges schärfer. Wer rast, zahlt - und geht zu Fuß. Eines mögen die jungen Männer in ihren teuren Autos noch weniger als rote Ampeln und andere Verkehrsteilnehmer: Mit anderen Menschen auf den nächsten Bus warten zu müssen."/ra/DP/he


                                                                                                                        

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