Siemens-Aktie: Trendbruch steht zu befürchten
10.04.12 - HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Laut den Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt können Anleger bei der Siemens-Aktie (ISIN DE0007236101 / WKN 723610) als Absicherung für neue Shortengagements die unverändert fallende 200-Tages-Linie (akt. bei 75,60 EUR) heranziehen.
Seit bei der Siemens-Aktie Mitte März die "bullishe" Auflösung eines aufsteigenden Dreiecks fehlgeschlagen habe, stehe der Titel unter Druck. Derzeit wanke zudem die wichtige Schlüsselunterstützungszone aus dem Erholungstrend seit September (akt. bei 74,13 EUR) sowie der Kombination aus zwei verschiedenen Fibonacci-Leveln (74,05 bzw. 73,11 EUR). Werde diese Bastion nachhaltig unterschritten, dürften die Bären wieder das Zepter übernehmen.
Da die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon jeweils "short" positioniert seien, müsse auch von dieser Seite mit Gegenwind gerechnet werden. Bei einer negativen Weichenstellung dürften die Tiefs bei 71,67 EUR bzw. 70,70 EUR nur Durchgangsstationen auf dem Weg nach Süden darstellen. Vielmehr stehe dann ein Test des Tiefs vom November vergangenen Jahres bei 66,68 EUR zu befürchten, bevor bereits wieder der letztjährige Tiefstand von Mitte September bei 62,13 EUR auf die Agenda rücke.
Als Absicherung für neue Shortengagements bei der Siemens-Aktie können Anleger die unverändert fallende 200-Tages-Linie (akt. bei 75,60 EUR) heranziehen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (Analyse vom 10.04.2012) (10.04.2012/ac/a/d)
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