Amgen zunehmend verbesserte Perspektiven
20.12.11 - Wirtschaftswoche
Düsseldorf, 20 Dez. (newratings.de) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Aktie von Amgen (ISIN US0311621009 / WKN 867900) mehr Chancen als Risiken.
Der unternehmensseitige Umsatzausblick für 2011 von 15,4 bis 15,6 Mrd. USD werde zu 30% von den Blockbuster-Medikamenten Aranesp und Epogen getragen. Ein weiteres gutes Drittel entfalle auf die bei Immunschwäche verabreichten Medikamente Neulasta/Neupogen sowie rund ein Viertel auf den Entzündungshemmer Enbrel.
Die beiden ersten mit dem neuen Wirkstoff Denosumab versehenen Medikamente (Prolia, Xgeva) hätten im dritten Quartal einen gemeinsamen Umsatz von 153 Mio. USD erzielt. Hier bewege sich Amgen mit Prolia gegen altersbedingte Osteoperose und mit Xgeva gegen Knochenmetastasen in einem Milliardenmarkt. Neben drei weiteren potenziellen Krebsmedikamenten im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium verfüge das Biotech-Unternehmen auch noch über Wirkstoffe gegen Asthma, Arthritis, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Auf Bilanzebene verfüge Amgen über 3,7 Mrd. USD Nettoliquidität und könne mit einem jährlichen freien Mittelzufluss von 4 Mrd. USD die Produktpipeline mittels Zukäufen auffüllen. Darüber hinaus sei auch die Möglichkeit gegeben, eine kontinuierliche Dividende zu zahlen. Amgen habe im September erstmals in der 21-jährigen Firmengeschichte eine Quartalsdividende (28 Cent je Aktie) gezahlt. Die entspreche einer aufs Jahr hochgerechneten Dividendenrendite von rund 2%. Das KGV liege für 2011 bei 10,8 und für 2012 bei 10.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" billigen der Aktie von Amgen ein positives Chance/Risiko-Verhältnis zu und setzen einen Stopp-Kurs bei 46,60 USD. Der aktuelle Kurs liege bei 57,16 USD. (Ausgabe 51) (20.12.2011/ac/a/a)
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