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17.04.26

Vyoma erhält Auftrag zum Einsatz miniaturisierter

Flamingo-SSA-Sensoren im Rahmen des ESA-Programms "HydRON Element 3"

(FOTO)

München (ots) - - Vyoma wurde als Teil eines von Kepler geleiteten Konsortiums

ausgewählt, um im Rahmen des HydRON-Element-3-Programms Dienste für die

Weltraumsicherheit und SDA (Space Domain Awareness) zu demonstrieren

- Die kompakten SSA-Nutzlasten (Space Situational Awareness) ergänzen die

bestehenden Sensorfähigkeiten der Flamingo-Satelliten von Vyoma

- Die Beobachtungsdaten werden mit geringer Latenz heruntergeladen, verarbeitet

und für "Tip and Cueing" eingesetzt

Vyoma, ein in München ansässiges Unternehmen, das SDA-Fähigkeiten bereitstellt,

wurde als Teil eines von Kepler Communications geführten Konsortiums von der

Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ausgewählt, um im Rahmen des Projekts

"High-thRoughput Optical Network (HydRON) Element #3" seine

Weltraumüberwachungsdienste mit geringer Latenz zu demonstrieren. Die

Kofinanzierung für Vyomas Anteil am ESA-Vertrag stammt aus dem Beitrag des

deutschen DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) sowohl zum

ESA-Programm "Advanced Research in Telecommunications Systems (ARTES) Optical

and Quantum Communications - ScyLight" als auch zu dessen Space Safety

Programme.

Das HydRON-Demonstrationssystem zielt darauf ab, das erste optische

Satellitennetzwerk mit einer Kapazität von einem Terabit pro Sekunde aufzubauen

und dabei eine nahtlose Interoperabilität mit terrestrischen Hochleistungsnetzen

zu gewährleisten. Der Projektabschnitt "HydRON Element #3: User Segment and

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Evolution" konzentrierte sich auf die Ermittlung innovativer Dienstkonzepte, die

mit den geringen Latenzen des Netzwerkes einen Mehrwert schaffen.

Vyoma setzt bereits große SSA-Sensoren auf seinen eigens dafür entwickelten und

selbst betriebenen Flamingo-Satelliten ein, wodurch das Unternehmen schnell auf

Nutzeranfragen reagieren, gezielte Beobachtungskampagnen durchführen und selbst

schwache Objekte zuverlässig beobachten kann. Im Rahmen des HydRON-Projekts

"Element #3" erweitert Vyoma seine Beobachtungskapazitäten um eine

miniaturisierte SSA-Sensorsuite, die für den Einsatz auf Satelliten von

Drittanbietern vorgesehen ist.

Das sehr große Sichtfeld der kompakten SSA-Sensoren erfasst einen großen Bereich

des Weltraums und überwacht gleichzeitig eine Vielzahl von Satelliten in der

Umlaufbahn. Die erzielte Erhöhung der Beobachtungshäufigkeit ermöglicht eine

verkürzte Beobachtungslatenz für Objekte von besonderem Interesse, wie

beispielsweise manövrierende Satelliten.

Aufgrund der geringen Latenz der über das Netzwerk bereitgestellten

Beobachtungsdaten wird Vyoma auch die Echtzeitverarbeitung der aufgezeichneten

Informationen demonstrieren und so zeitnahe Informationen zur Sicherheit im

Weltraum liefern. Anomalien, wie beispielsweise unerwartete Satellitenmanöver,

können rasch erkannt und bei Bedarf mithilfe der agilen Flamingo-Satelliten über

einen automatisierten "Tip-and-Cueing"-Ansatz verfolgt werden. Auch

bodengestützte Sensoren zur Weltraumüberwachung können einbezogen werden.

Vyoma wird zwischen 2026 und 2029 weitere Flamingo-Satelliten sowie

SSA-Nutzlasten starten, um Beobachtungen aller Satelliten in der erdnahen

Umlaufbahn mit geringer Latenz zu ermöglichen und zu einem sicheren

Satellitenbetrieb beizutragen.

Über Vyoma:

Vyoma ist ein in München ansässiges Unternehmen, das weltraum- und

bodengestützte Daten nutzt, um den automatisierten Satellitenbetrieb zu

optimieren und der Industrie Weltrauminformationen zur Verfügung zu stellen.

Vyoma wurde im August 2020 gegründet und bietet Dienstleistungen an, die einen

effizienten und skalierbaren Satellitenbetrieb in stark frequentierten

Erdumlaufbahnen ermöglichen und so die Missionskosten für seine Kunden drastisch

senken. Vyoma bietet seine Dienste Betreibern, Weltraumkommandos und

Weltraumagenturen an. Als Teilnehmer an den Programmen der Europäischen

Kommission und der ESA zur Entwicklung von SDA-Technologie stützt sich Vyoma auf

ein spezialisiertes Team von mehr als 40 Ingenieuren und Wissenschaftlern.

Über die Europäische Weltraumagentur

Die Europäische Weltraumagentur (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.

Die ESA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1975 gegründet wurde und

deren Aufgabe es ist, die Entwicklung der europäischen Weltraumkapazitäten

voranzutreiben und sicherzustellen, dass Investitionen in die Raumfahrt den

Bürgern Europas und der ganzen Welt zugutekommen. Die ESA hat 23

Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland,

Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die

Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden,

die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Lettland, Litauen, die Slowakei und

die Republik Zypern sind assoziierte Mitglieder.

Die ESA hat eine formelle Zusammenarbeit mit vier Mitgliedstaaten der EU

aufgebaut. Kanada beteiligt sich im Rahmen eines Kooperationsabkommens an

einigen ESA-Programmen.

Durch die Bündelung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer

Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über die

Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Sie arbeitet

insbesondere mit der EU an der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus

sowie mit Eumetsat an der Entwicklung meteorologischer Missionen. Erfahren Sie

mehr über die ESA unter http://www.esa.int

Pressekontakt:

Schwartz Public Relations

Emma Ethell / Klaus Burgmair

Sendlinger Straße 42A

D-80331 München

Tel.: +49 (0) 89 211 871 -39 / -49

E-Mail: mailto:vyoma@schwartzpr.de

Web: http://www.schwartzpr.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/175564/6257385

OTS: Vyoma GmbH


                                                                                                                        

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